„Sightseeing“ der angenehmen Art

Pangkor Island Beach Resort, 2. bis 6. Dezember 2007

Am Morgen marschierten wir wieder mit „Vollpackung“ von der Chinatown zur Busstation Puduraya, wo wir Mangostücke, Milch und Kekse für unser Frühstück kauften, bevor wir in unseren Bus nach Lumut stiegen. Um 9.00 Uhr hätten wir abfahren sollen, um 9.30 kurvten wir immer noch vorwärts und rückwärts in der Bushalle rum, weil wohl noch Passagiere fehlten. Da dauernd Busse in die Halle rein- und rausfuhren, musste unser Chauffeur laufend umparkieren, um die anderen Busse rein- und rauszulassen..

Nach einem kurzen Toilettenstop unterwegs kamen wir vier Stunden später in „Lumut“, dem Ausgangspunkt für die Insel „Pangkor“ an. Bereits beim Aussteigen kam eine Dame auf uns zu, erkundigte sich, wo wir hin wollten und erklärte uns gleich den Weg zur Fähre und wo wir ein Ticket kaufen konnten.

Am Bootssteg hatte unser Resort einen eigenen Schalter, sowas ähnliches wie ein Check-in im Hotel, wo wir bereits unsere Rucksäcke abgeben konnten und das Tagesprogramm im Resort erhielten. Mit einer Fähre fuhren wir in ca. einer halben Stunde auf die Insel Pulau Pangkor rüber und wurden gleich im Resort abgeliefert.

Wir waren ja total gespannt, wie ein malaysisches Resort so aussieht – wir hatten sehr intensiv etwas gesucht, das nicht allzu teuer war und uns trotzdem gefiel – und es war ein Volltreffer!
Ein riesiges Zimmer mit schönem, grossem Bad, Balkon mit Meerblick, zwei grosse Swimmingpools, das Meer smaragdgrün, nicht zu warm und nicht zu kalt, ideal zum Schwimmen, wunderschöner Korallenstrand, am Abend jeweils Postkarten-Sonnenuntergang, genügend Liegen und ausreichend Schatten. Die Gäste verteilten sich sehr schön, einzig das Open-Air-Restaurant war jeweils etwas voll. Allerdings war es auch total interessant, dem gemischten Publikum zuzuschauen. Inder in den Flitterwochen, Malaysier, Chinesen mit ihren Familien, Islamis und Westler. „East meets west“, kann man da nur sagen. Zwischendurch war’s schon auch etwas ungewohnt: Die einen im Bikini und gleich nebendran verhüllte Damen zu sehen, aber das beruhte wohl auf Gegenseitigkeit. Hierher kommen offenbar auch viele Malaysier von Kuala Lumpur, um sich zu erholen – es hatte auch verschiedene Firmen, die hier Seminare oder Teambuilding-Anlässe etc. durchführten.

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Und jetzt fing für drei Tage das süsse Nichtstun an. Ausschlafen, Frühstücks-Buffet, bädelen in der „Andaman See“, ausruhen, sünnelen, im 20-Meter-Becken ein paar Längen schwimmen, am Strand spazieren, lesen und  Abendessen am ausgiebigen malaysischen/internationalen Buffet. So stellen wir uns Ferien in Malaysien vor! Einzig auf Alkohol verzichteten wir. Als islamisches Hotel ist hier Alkohol sauteuer und passt nicht auch noch in unser Tagesbudget, das wir schon mit Uebernachtung und Essen arg strapaziert hatten. Aber Resorts sind nun mal nicht billig und in Malaysien und Thailand gehören für uns die wunderschönen Inseln genauso zum Sightseeing wie alles andere auch.

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Neben dem Nichtstun planten wir intensiv unsere Reise weiter. Es gibt so vieles zu sehen, dass wir uns fast nicht entscheiden können, was wir machen sollen. Wir möchten aber auch nicht zuviel hineinpacken und gemächlich weiterreisen, damit wir auch weiterhin mit Spass und Genuss unterwegs sein können. Wir werden wohl nicht drum herum kommen, einiges zu streichen, das wir auf unserem ursprünglichen Reiseplan drin hatten. Ideen wären mehr als genug da, das Streichen ist schon etwas schwieriger. ;-(

Das nächste Ziel in Malaysien ist das noch etwas weiter nördlich gelegene„Ipoh“..

2 thoughts on “„Sightseeing“ der angenehmen Art

  1. Wauw – ich verfolge eure Reise ja nun schon länger. Aber jetzt, diese Bilder vom leeren Strand und tiefblauen Meer – da bin dann doch sehr eifersüchtig! Bei uns ist es kalt, regnet es und alle ziemlich grau…

    Hend’s guet!
    Gruss
    Urs

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