Moules et Boules

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Warum auch in die Ferne schweifen..? – Nach unseren schönen und erlebnisreichen Ferien in Feuerland und Patagonien, hat sich im September noch ein kleiner Städtetrip nach Brüssel ergeben. Da Reni geschäftlich nach Brüssel musste benutzten wir die Gelegenheit und verlängerten den Business-Termin zu einem ausgedehnteren Städtetrip zur EU-Hauptstadt.

Brüssel stand eigentlich auch schon seit längerem auf unserem Wunschzettel, was Städtereisen anbelangt. Um ehrlich zu sein waren wir erstmal nicht primär an den architektonischen oder historischen Sehenswürdigkeiten interessiert, sondern ganz profan, am Essen.. Eine der grossen Brüsseler, oder ganz allgemein Belgischen Spezialitäten ist ‘Moules & Frites’, also Miesmuscheln mit Fritten. Seehr lecker und für uns schon fast Grund genug, der belgischen Hauptstadt mal einen Besuch abzustatten.

Am Donnerstag Abend trafen wir uns in der Lobby des ‘Bloom’. Ein sehr trendiges von verschiedensten belgischen Künstlern dekoriertes und gestyltes Hotel, ganz in der Nähe des botanischen Gartens. Die Zimmer sind wirklich sehr schön und die Lage ist günstig. Leider hatten wir beim Buchen nicht richtig realisiert, dass das Frühstücksbuffet nicht inbegriffen war und noch einen Aufpreis von jeweils über 20 Euro pro Person gekostet hätte. Obwohl das Buffet zumindest aus der Ferne sehr reichhaltig aussah, schien uns das doch etwas sehr übertrieben, so dass wir dann jeweils unterwegs eine geeignete Frühstücksgelegenheit suchten. Je nach Stadtteil, in dem wir uns gerade befanden, war das nicht immer ein ganz einfaches Unterfangen. Wenn manchmal auch erst gegen die Mittagszeit, fanden wir doch meistens etwas Feines. Die ungeplante Frühstückssuche hatte aber durchaus ihre Vorzüge. Kamen wir so doch auch mal in den Genuss von frischen ‘Frühstücks-Austern’ vom Marktstand.. – zumindest für jene, die das lieben.. ;-)

Aber noch ein paar Worte zu den Sehenswürdigkeiten. Neben den kulinarischen Köstlichkeiten, wollten wir uns natürlich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nicht entgehen lassen. Die Highlights auf unserem Programm waren:

– Atomium
– Altstadt mit Grand-Place
– Mont des Arts (Museumsviertel) – (Magritte-Museum u. Königliche Museen der Schönen Künste)
– Maneken Pis
– Galeries Royales St. Hubert (1847 erbaute, pompöse Ladenpassage)
– Comic-Museum

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Chocolatier in den Galeries Royales St. Hubert

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Alte Gilde-Häuser am Grand Place

Am besten in Erinnerung bleiben wird uns aus dieser Liste wohl das Atomium. Dieses Wahrzeichen Brüssels, das – Zitat Wikipedia – mit Hilfe von neun Atomen die kubisch-raumzentrierte Elementarzelle einer Eisen-Kristallstruktur in 165-Milliarden-facher Vergrößerung darstellt, ist recht eindrücklich und in dieser Form wohl einzigartig.

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Rolltreppe in einer der Verbindungsröhren

Obwohl wir jetzt nicht soo begeisterte Museumsgänger sind, hat uns auch das Magritte-Museum gut gefallen.  Die Ausstellung hat einen überschaubaren Umfang, ist informativ und man stösst dabei auf das eine oder andere Bild bei dem man sagen kann “..ich wusste gar nicht, dass das von Magritte ist..”

In die gleiche Kategorie fiel unser Besuch im Comic-Museum. Dort konnte man sich einen Überblick verschaffen über das umfangreiche belgische Comic-Schaffen. Die belgische Comic-Szene hat ja wirklich eine lange Geschichte und Tradition und es gibt wohl wenige, die in ihrer Kindheit nicht auf die eine oder andere Art damit in Berührung gekommen sind. So trifft man dann auch auf bekannte Figuren  wie etwa Tim und Struppi oder Bill et Boules -(siehe Titel..) – bei uns übrigens als Schnieff und Schnuff bekannt..

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Tim und Struppi bei Wilhelm Tell – ..hört sich interessant an

Trotz des feuchtkalten Wetters haben wir die vier Tage in Brüssel genossen und wieder viel Neues, Interessantes und Köstliches gesehen und kennengelernt..

Tom
Tom

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