Kilbi in Krabi

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Krabi, 26. Dezember bis 30. Dezember 2007

Der Abschied von der Fisherman’s Cottage-Crew war wiederum sehr herzlich und fiel uns auch ein bisschen schwer – hatten wir uns doch mit den Jungs gut angefreundet. Das „FMC“-Konzept und wie das ganze von Kun geführt wurde, hat uns schon sehr gut gefallen. Kun drückte uns noch das Ticket für die Fähre von Koh Lanta nach Krabi um 13.00 Uhr in die Hand und dann fuhr uns sein Papa zum Pier.

Nachdem wir beim Pier abgesetzt worden waren, erlebten wir allerdings eine Überraschung: Um 13.00 Uhr fuhr gar keine Fähre nach Krabi  ..zumindest nicht direkt. Die einzige Direktfähre fahre um acht Uhr morgens. Hmm – das war eigentlich nicht, was wir hören wollten :-o
Die gute Nachricht: Wir könnten um 13.30 Uhr mit der Pukhet Fähre nach Ao Sang fahren, dort würden wir abgesetzt und könnten mit einem Bus nach Krabi fahren. Das hiess ca. zwei Stunden länger unterwegs sein und wir mussten nochmal auf das schon von uns bezahlte Ticket draufzahlen.

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Dafür klappte die Überfahrt bis Krabi einwandfrei und um 17.00 Uhr kamen wir in Krabi im „Banchaofa Guesthouse“ an, einem netten kleinen, ruhigen Guesthouse mit wieder einmal weicher Matratze, Aircon und Cable TV.

Krabi ist eigentlich eine Drehscheibe für Touristen, die vom Krabi Flughafen direkt auf die verschiedenen Inseln fahren. Es hat dementsprechend auch ziemlich viele Touristen und die dazugehörigen Beizen, die nicht mehr so asiatisch wirken und in denen Dinge wie Baguette, Burger, Croissants oder Pizzas auf der Menükarte stehen. Wenn man aber ein bisschen in diesem nicht allzu grossen Städtchen rumläuft, sieht man auch viele Essensstände und Strassenküchen mit einheimischen Spezialitäten.

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Um zu Informationen zu kommen, ohne gleich was zu buchen, war gar nicht so einfach. Geht man hier irgendwo rein, wo “Tourist Information“ angeschrieben ist, heisst das in den seltensten Fällen, dass es dort kostenlose Informationen für Touris gibt. Es handelt sich viel eher um irgendein Reisebüro, das einem Ausflüge, Transport oder Unterkunft verkaufen möchte. Läuft man wieder raus, ohne etwas zu buchen, gibt’s lange Gesichter. Auch in den Guesthouses ist das nicht viel anders. Jeder möchte gerne was verkaufen. Steht man ein paar Sekunden rum und guckt sich suchend um, wird man  garantiert angesprochen, was man denn suche – und fast ausnahmslos ist das Gesuchte auch im Angebot :-o Man gewöhnt sich aber daran, und wenn man klarmachen kann, dass man absolut NICHTS kaufen oder buchen will, kommt plötzlich ein nettes Gespräch zustande.

Gegen Abend fuhren wir mit einem Longtailboot den nahe gelegenen Mangrovenwäldern entlang, besichtigten eine beeindruckende Höhle, konnten vom Boot aus Affen mit Bananen füttern und auf einer Fischfarm seltene Meeresbewohner bewundern. – die witzigsten waren die Ballonfische, die sich wenn gereizt, mit Luft oder Wasser aufpumpten und dann wie stachlige Kugeln aussahen :-o

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Am 29. Dezember fing in Krabi das Neujahrsfestival an. Schon Tage zuvor bereiteten sich all die kleinen Restaurants und Shops vor, stellten Grills und Markstände mit vielen interessanten Esswaren wie Spiessli, Pfannkuchen, Schweineschwarte, Erdbeershake und vielen unidentifizierbaren Köstlichkeiten auf. Auch ein Stand mit ganz vielen kleinen herzigen Hundchen, Hasen und Hamsterchen sahen wir, waren uns aber nicht sicher, ob die auf Haustier- oder Restaurantbesitzer warteten…

Am Abend gab’s eine Ansprache – vermutlich vom Stadtpräsidenten oder so ..und vermutlich, um die Festivitäten zu eröffnen. Anschliessend wurde ein Feuerwerk mit ziemlichen Knallern losgelassen. Wir amüsierten uns gut auf dieser „Chilbi“ –  fischten Plastik-Eier mit Nümmerchen aus einem Wassertrog (Tombola) und versuchten unser Glück mit Wurfpfeilen beim Ballonschiessen – für einen Trostpreis reichte es jedenfalls;-). Und natürlich konnten wir auch einigen der für uns exotisch aussehenden Speisen nicht widerstehen; und bei alldem lief uns der Schweiss nur so runter – war am Abend immer noch über 30 Grad – aber Spass hat’s gmacht!

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Den letzten Morgen, bis wir um halb zwei mit dem Airport Shuttlebus zum Flughafen von Krabi fuhren, nutzten wir nochmals, um Reiseplanung im Internet zu betreiben. Der Flug mit Thai Airways von Krabi verlief einwandfrei und ca. eine Stunde später tüpften wir den Boden in Bangkok. Dort mussten wir allerdings drei Stunden auf den Anschlussflug nach Chiang Mai warten.

Um halb elf am Abend kamen wir in Chiang Mai an. Wir hatten unserem Guesthouse schon per E-Mail durchgegeben, dass wir von ihrem gratis „pick-up-service“ profitieren möchten und wurden dann auch bereits von einem Fahrer erwartet, der uns in einem Höllentempo zum „Lai Thai-Guesthouse“ brachte.

Tom
Tom

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