Buddhas, Chedis und Prangs

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Sukhothai, 8. bis 10. Januar 2008

Da die heutige Fahrt nach Sukhothai ca. vier Stunden dauerte, standen wir wieder sehr frueh auf. Ein  Songthaew brachte uns zur Busstation, wo wir sogleich wieder nach unserem Reiseziel gefragt und zum bereitstehenden Bus geschickt wurden.

Obwohl wir auf Thai nur gerade “Hallo“  und “Danke“ sagen koennen und die Thais oftmals kaum Englisch verstehen, ist das Rumreisen relativ einfach, weil die Leute einfach sehr hilfsbereit sind – zumindest meistens, wie wir dann bei der Ankunft in Bangkok feststellen mussten. ..aber davon spaeter..

Nach einem Toilettenstop unterwegs und einer Dauer-Berieselung von Thai-Liebesschnulzen-Videos im Fernseher, kamen wir bereits nach dreieinhalb Stunden in Sukhothai an.

Der Empfang im “Sukhothai Guesthouse“ war sehr freundlich – vom Zimmer waren wir ein bisschen enttaeuscht, weil es ziemlich klein war, aber es hatte eine schoene Veranda mit zwei grossen Holzstuehlen und einer Liege..

Fuer diesen Tag hatten wir uns nicht mehr allzu viel vorgenommen und liefen wir noch ein wenig durch die Stadt, suchten (erfolglos) ein Internetcafe, kauften eine DVD, um wieder mal rund 2000 Foeteli nach Hause schicken zu koennen, gingen was essen und bald einmal ins Bett, da wir am naechsten Tag wieder sehr frueh aufstehen wollten, um noch vor der groessten Hitze die “Old City Sukhothai“ – unser eigentliches Reiseziel zu besichtigen.

Um acht Uhr morgens waren wir bereits mit einem Songthaew unterwegs zum Eingang des historischen Parkes, wo sich die Ruinen des alten Sukhothai befanden. Vor dem Eingang hatte man die Moeglichkeit ein Velo zu mieten, da sich der ganze Park ueber eine sehr grosse Flaeche erstreckt und die Distanzen zwischen den verschiedenen Gemaeuern relativ gross ist. Da wir aber nur die Tempel und Gebaeude innerhalb der ehemaligen Stadtmauer besichtigen wollten, aber diese dafuer in aller Ruhe, liessen wir das Velofahren bleiben und gingen zu Fuss auf Entdeckungstour. Obwohl es schon bald ziemlich warm wurde, genossen wir es sehr, zwischen den uralten Buddhastatuen , Prangs und Chedis  herumzuwandern und sich vorzustellen, wie hier die alten Kulturen von Sukhothai gelebt hatten. Man sah Einfluesse aus Ceylon, Thailand und den Khmer aus Kambodscha.

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Am spaeteren Nachmittag brachte uns ein Songthaew wieder in die leider eher haessliche Neustadt von Sukhothai zurueck. Da es inzwischen sehr heiss geworden war, zogen wir uns ins Guesthouse zurueck, um  die gemachen Bilder zu verarbeiten.

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Die sehr freundliche Dame des Guesthouses rief am naechsten Morgen gleich bei der Busstation an und reservierte fuer uns gute Plaetze mit viel Beinfreiheit fuer die Weiterreise nach Ayutthaya. Das klappte auch wirklich, und wir waren sehr froh, dass wir uns fuer die rund fuenfstuendige Fahrt im Doppelstoecker zuvorderst hinsetzen und die Beine langstrecken konnten.

Tom
Tom

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