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	<title>traveldiary.ch</title>
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	<description>..life is short and the world is wide</description>
	<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 07:11:09 +0000</pubDate>
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		<title>Rückblick  ..und weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 03:37:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[various]]></category>

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		<description><![CDATA[ Seit etwas mehr als zwei Wochen geniessen wir nun also wieder die Vorzüge der Schweiz. Anstelle von Freizeitaktivitäten stand vergangene Woche vor allem Zügeln auf dem Programm..
Ja, ja, wir haben tatsächlich schon eine neue Bleibe gefunden - nach all den Guesthouses, Hotels, Hostels, Campings oder Bungalows freuen wir uns, wieder einmal unsere eigenen vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> Seit etwas mehr als zwei Wochen geniessen wir nun also wieder die Vorzüge der Schweiz. Anstelle von Freizeitaktivitäten stand vergangene Woche vor allem Zügeln auf dem Programm..</p>
<p>Ja, ja, wir haben tatsächlich schon eine neue Bleibe gefunden - nach all den Guesthouses, Hotels, Hostels, Campings oder Bungalows freuen wir uns, wieder einmal unsere eigenen vier (Miet-)Wände zu haben. Wir sind nun nicht mehr nur über unsere E-Mail Adressen, sondern auch am Lüssiweg 16 in Zug zu erreichen ;-)</p>
<p>Da die Tantiemen für&#8217;s traveldiary noch nicht ganz alle Ausgaben decken, sind wir auch fleissig auf Jobsuche.. und wenn da mal nicht soviel läuft, sind da auch immer noch rund 15&#8242;000 Fötelis, die sortiert werden sollten ;-) (T ist kräftig am Diashows basteln..)</p>
<p>Bei den meisten Leuten, die wir bis jetzt in der Schweiz besucht oder getroffen haben, wurde uns die Frage gestellt, wo es uns denn am Besten gefallen hätte ..und jedesmal müssen wir darauf antworten, dass wir das eigentlich gar nicht so beantworten können ;-) Wir haben sehr, sehr viele schöne - und auch hässliche - Orte gesehen, unglaublich freundliche Menschen getroffen, erstaunliche Dinge und Lebewesen entdeckt, fantastisches Essen gekostet und fast jeden Tag Neues erlebt. All das bildet eine Zeit, auf die wir immer dankbar, zufrieden und ein wenig wehmütig zurückblicken werden. Untenstehend findet ihr eine Übersicht über die von uns besuchten Länder in den letzten 10 Monaten.</p>
<p>Wann folgt wohl das nächste traveldiary? Wir sind schon selber ganz gespannt. Doch vorerst geniessen wir die schöne Schweiz und all ihre Möglichkeiten. Also dann, hebids guet und bis zum nächsten Mal.</p>
<p><img src='http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/worldmap.gif' alt='worldmap.gif' /><br />
40 besuchte Länder - entspricht 17% (inkl. vor der Weltreise besuchte Länder)</p>
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		<title>The End..</title>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 19:23:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[South Africa]]></category>

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		<description><![CDATA[Südafrika, 25. April bis 17. Mai 2008
Nun ist es also soweit: Nach ziemlich genau 10 Reisemonaten folgt nun der (vorläufig) letzte Traveldiary-Eintrag.
Seit Anfang unserer Reise im Juli 2007 haben wir 101 Einträge in 38 Kategorien mit 500 – 600 Bildern veröffentlicht,  über 40 Kommentare erhalten und konnten rund 4&#8242;300 Website-Besuche verzeichnen, bei denen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Südafrika, 25. April bis 17. Mai 2008</p>
<p>Nun ist es also soweit: Nach ziemlich genau 10 Reisemonaten folgt nun der (vorläufig) letzte Traveldiary-Eintrag.<br />
Seit Anfang unserer Reise im Juli 2007 haben wir 101 Einträge in 38 Kategorien mit 500 – 600 Bildern veröffentlicht,  über 40 Kommentare erhalten und konnten rund 4&#8242;300 Website-Besuche verzeichnen, bei denen mehr als16&#8242;200 Seiten aufgerufen wurden. Das Tagebuch-Schreiben hat uns – abhängig von der jeweils verfügbaren Zeit – meistens viel Spass gemacht :-)</p>
<p>Die letzten rund 3 Wochen verbrachten wir mit einer Tour durch Südafrika, d.h. durch den Teil Südafrikas, der östlich von East London, dem Endziel unserer Reise liegt.</p>
<p>Nachdem wir in Johannesburg zuerst eine Nacht im „Purple Palms-Backpacker“ (können wir allerdings nicht weiterempfehlen..) verbrachten hatten, holten wir am nächsten Tag unser bereits vorher reserviertes Mietauto am Flughafen ab. Von dort ging&#8217;s dann zügig durch ungewohnt viel Verkehr (nach Namibia.. ;-)  Richtung Drakensberge.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2111.jpg" title="img_2111.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2111.thumbnail.jpg" alt="img_2111.jpg" /></a></p>
<p>Das Wetter dort machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung und reduzierte unseren Aufenthalt in dieser wunderschönen (Wander-)Gegend auf eine Fahrt durch den „Golden Gate Nationalpark“ und eine Nacht in einem Backpacker in der Nähe von „Champagne Castle“.<br />
Um der Kälte und dem Nass zu entfliehen, reisten wir weiter über Pietermaritzburg nach St. Lucia im Nordwesten. St. Lucia ist ein kleines, friedliches Touristenörtchen an der Küste, das bekannt ist für die zahlreichen Hippos, die sich in der dortigen Lagune tummeln. Vereinzelt sollen diese abends sogar in den abgelegeneren Strässchen des Ortes anzutreffen sein..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5028935.jpg" title="p5028935.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5028935.thumbnail.jpg" alt="p5028935.jpg" /></a></p>
<p>Es gefiel uns dort so gut, dass wir uns gleich für 4 Nächte in einem B+B einquartierten und auch noch einen Ausflug in den ca. 50 km entfernten  „Umfolozi Wildpark“ machten. Einmal mehr konnten wir dort Giraffen, Nashörner, verschedene Antilopen, Büffel und Elefanten aus nächster Nähe beobachten (einen wütenden Elefanten sogar ein bisschen zu nahe ;-)</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5018914.jpg" title="p5018914.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5018914.thumbnail.jpg" alt="p5018914.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2151.jpg" title="img_2151.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2151.thumbnail.jpg" alt="img_2151.jpg" /></a></p>
<p>Danach düsten wir rund 500 km Richtung Süden, bis wir kurz nach Durban in Southbroom wieder Halt machten. Southbroom liegt wiederum sehr idyllisch an der Küste und ist eigentlich weniger ein Dorf als vielmehr eine Ansammlung sehr schöner Häuschen und Villen und einem Golfplatz.<br />
Wir fanden dort ein strandnahes B+B mit grossem Pool und schönem Meerblick, das uns gleich verleitete, nochmals 3 Nächte zur geplanten einen Übernachtung anzuhängen. So genossen wir dort 4 entspannte Tage, bevor wir dann in einem „Schnuuz“ in ca. 7 Stunden Fahrt durch die Transkei zu T&#8217;s Schwester (Familie Stiffler) nach East London fuhren.</p>
<p>Dort konnten wir uns im erst kürzlich eröffneten „<a href="http://www.europainn.co.za" target="_blank">Europa Inn B+B</a>“die herzliche Gastfreundschaft der Familie Stiffler geniessen. Auch abgesehen von den verwandschaftlichen Verstrickungen können wir das Europa Inn B+B in East London wärmstens empfehlen. Nicht zuletzt wegen den feinen Kreationen des Küchenchefs Paul&#8230;<br />
Bei einem Besuch in East London sollte man unbedingt auch beim nahegelegenen &#8220;Lion Park&#8221; mit seinen weissen Löwen, den Cheethas, zahmen Giraffen etc. reinschauen :-)</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2319.jpg" title="img_2319.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2319.thumbnail.jpg" alt="img_2319.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2322.jpg" title="img_2322.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2322.thumbnail.jpg" alt="img_2322.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5149109.jpg" title="p5149109.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5149109.thumbnail.jpg" alt="p5149109.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5149139.jpg" title="p5149139.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/p5149139.thumbnail.jpg" alt="p5149139.jpg" /></a></p>
<p>Am 16.5. verabschiedeten wir uns nach ein paar wunderbar erholsamen Tagen und flogen in 26 Stunden von East London über Johannesburg und Dubai wieder nach Zürich, wo sich der Kreis wieder geschlossen hat.</p>
<p>Eine schöne, interessante Reise geht zu Ende. Wir haben unglaublich viel gesehen und erlebt, viele Leute, andere Sitten und Bräuche kennengelernt. Wir sind zufrieden, voll mit Bildern und Erinnerungen, die wir sicher nie vergessen und uns gerne daran zurückerinnern werden. Nun fängt wieder ein neues Kapitel an, auf das wir uns auch wieder sehr freuen und das seine eigenen Herausforderungen hat&#8230;</p>
<p>Bis bald Reni u. Tom</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2236.jpg" title="img_2236.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2236.thumbnail.jpg" alt="img_2236.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2239.jpg" title="img_2239.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/img_2239.thumbnail.jpg" alt="img_2239.jpg" /></a></p>
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		<title>Im Land der langen Schatten</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 06:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>

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		<description><![CDATA[Namibia, Botswana, Victoria Falls, Zambia, 5. bis 25. April 2008
Was sollen wir bloss schreiben über Namibia? Die drei Wochen sind im Flug vergangen. Sie lassen sich mit dem Rest unserer Reise so gar nicht vergleichen. Wir hatten hier eine richtig schön entspannte Zeit. Mit vielen schönen Lodges, unbeschreiblichen Landschaften und vielen interessanten und exotischen Tieren. Unser Auto lief [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Namibia, Botswana, Victoria Falls, Zambia, 5. bis 25. April 2008</p>
<p>Was sollen wir bloss schreiben über Namibia? Die drei Wochen sind im Flug vergangen. Sie lassen sich mit dem Rest unserer Reise so gar nicht vergleichen. Wir hatten hier eine richtig schön entspannte Zeit. Mit vielen schönen Lodges, unbeschreiblichen Landschaften und vielen interessanten und exotischen Tieren. Unser Auto lief wie am Schnürchen. Zwei bis dreimal waren die Tagesziele etwas gar lang, aber sonst waren wir jeweils so zwei bis drei Stunden unterwegs. Wir waren viel am Wandern, machten unzählige Fotos und konnten gar nicht genug bekommen von den Landschaften und vom Tiere beobachten. Im Detail beschreiben werden wir unser Tour nicht, aber wir listen unsere Stationen auf und die besonders erwähnenswerten Erlebnisse.</p>
<p>Start in Windhoek, wo wir unser Wägelchen, einen Nissan XTrail 4WD in Empfang nahmen.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1356.jpg" title="img_1356.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1356.thumbnail.jpg" alt="img_1356.jpg" /></a></p>
<p>Die weiteren Stopps waren:</p>
<p><strong>Kalahari</strong><br />
Übernachtung in der sehr schönen „Anib Lodge&#8221;</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4077312.jpg" title="p4077312.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4077312.thumbnail.jpg" alt="p4077312.jpg" /></a></p>
<p><strong>Fishriver Canyon<br />
</strong>Der grösste Canyon Afrikas und der zweitgrösste überhaupt nach dem Grand Canyon</p>
<p><strong>Aus (in der Nähe von Lüderitz)<br />
</strong>Wo die wilden Pferde der Namib leben</p>
<p><strong>Sossusvlei<br />
</strong>Liegt mitten in der Namib. Riesige Sanddünen und unbeschreibliche Farben. ..eine andere Welt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4127608.jpg" title="p4127608.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4127608.thumbnail.jpg" alt="p4127608.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1181.jpg" title="img_1181.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1181.thumbnail.jpg" alt="img_1181.jpg" /></a></p>
<p><strong>Swakopmund<br />
</strong>Liegt an der Küste und ist der drittgrösste Ort Namibias. Neun Monate im Jahr liegt eine 30 km ins Landesinnere reichende Nebelbank über dem Ort. Daher eher feucht kühles Klima. Dafür gibt’s viele Seelöwen, Delphine, Pelikane etc. zu sehen.</p>
<p><strong>Vingerklip</strong><br />
Zwischenhalt in der „Vingerklip Lodge&#8221;. Das Tal erinnert an das Monument Valley in den USA<br />
und hat auch einen sehr markanten Felsen, der wie ein Finger weit in den Himmel ragt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1632.jpg" title="img_1632.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1632.thumbnail.jpg" alt="img_1632.jpg" /></a></p>
<p><strong>Ethosha<br />
</strong>Wo sich die afrikanische Tierwelt von ihrer besten Seite zeigt – die Elefanten hielten sich leider noch versteckt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4167908.jpg" title="p4167908.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4167908.thumbnail.jpg" alt="p4167908.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4178152.jpg" title="p4178152.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4178152.thumbnail.jpg" alt="p4178152.jpg" /></a></p>
<p><strong>Grootfontein<br />
</strong>Zwischenhalt im empfehlenswerten „Roy&#8217;s Camp&#8221;</p>
<p><strong>Okavango River (West),</strong> Hakusembe Lodge<br />
Erste Begegnung mit dem mächtigen Okavango-Fluss – mit einer romantischen „Sundowner&#8221;-Bootsfahrt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1830.jpg" title="img_1830.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1830.thumbnail.jpg" alt="img_1830.jpg" /></a></p>
<p><strong>Okavango River (East)</strong><br />
Zwei Übernachtungen in der buschmässigen „Ndhovu-Lodge&#8221; auf einem Floss-Zelt! ..ständig begleitet vom Grunzen und Schnauben der Hippos ..und von R ;-) (Im Etoshapark hatte R sich eine hartnäckige Genickstarre eingehandelt, sodass wir in einer Apotheke in Rundu Tabletten kauften, die entspannend auf die Nacken- und offenbar auch Gaumenmuskeln wirkten, was zu aussergewöhnlichen Schnarchanfällen führte!)</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1866.jpg" title="img_1866.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_1866.thumbnail.jpg" alt="img_1866.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4238566.jpg" title="p4238566.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4238566.thumbnail.jpg" alt="p4238566.jpg" /></a></p>
<p><strong>Kasane (Botswana)<br />
</strong>Abenteuerlicher Game-Drive im Chobe Nationalpark, wo unser 4WD so richtig zum Einsatz kam und die Elefanten in Griffnähe waren. Auf einer Flussfahrt kamen wir auf Tuchfühlung mit Hippos, Krokodilen, Elefanten, vielen Vögeln etc.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4238603.jpg" title="p4238603.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p4238603.thumbnail.jpg" alt="p4238603.jpg" /></a></p>
<p>Am naechsten Tag Rückgabe des Mietautos. Und an unserem letzten Abend kam extra noch ein Hippo auf den Rasen vor der Garden Lodge, wo wir es aus der Nähe bewundern konnten!</p>
<p><strong>Victoria Falls<br />
</strong>Glorreicher, äusserst eindrucksvoller und seehr nasser Abschluss unserer „Best of Namibia&#8221; inkl. Vic-Falls Tour!</p>
<p>Dann Flug von Livingstone (Zambia) nach Johannesburg, wo wir nochmals für 14 Tage ein Auto gemietet haben, um nun gemütlich über die Drakensberge nach East London zu T&#8217;s Schwester zu reisen.</p>
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		<title>Szenenwechsel - der fünfte Kontinent</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 05:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>

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		<description><![CDATA[Windhoek, 5. April 2008
30 Stunden, vier Flugzeug-Essen und mehrere Filme (bei den Etihad-Flügen gab&#8217;s Filme „on demand“ ;-) später landeten wir in Namibias Hauptstadt Windhoek. Das erste Mal auf unserer Reise gab es nun keinen Zeitunterschied mehr zur Schweiz. Allerdings wurde am 6. April die Zeit wieder um 1 Stunde zurückgestellt – also nun doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Windhoek, 5. April 2008</p>
<p>30 Stunden, vier Flugzeug-Essen und mehrere Filme (bei den Etihad-Flügen gab&#8217;s Filme „on demand“ ;-) später landeten wir in Namibias Hauptstadt Windhoek. Das erste Mal auf unserer Reise gab es nun keinen Zeitunterschied mehr zur Schweiz. Allerdings wurde am 6. April die Zeit wieder um 1 Stunde zurückgestellt – also nun doch wieder eine Stunde Zeitunterschied ;-)</p>
<p>Um ca. 16.00 Uhr wurden wir im „Kashima Guesthouse“, einem sehr einladenden B&amp;B im Zentrum Windhoeks abgesetzt. Wir wurden freundlich begrüsst von Jeannette (ursprünglich aus Deutschland), einem Rottweiler und einem Labrador. Um nicht den Auswirkungen des Jet-Lags zu erliegen, widerstanden wir der Versuchung, gleich zu schlafen und  gingen dafür etwas für&#8217;s Abendessen einkaufen – wäre zwar gar nicht nötig gewesen. Die Gastgeber und ihre Freunde luden uns gleich zu ihrem Fass Bier am Samstagabend ein, zu dem es auch klein geschnittenes Trockenfleisch – eine namibische Spezialität – gab. Der Abend war sehr gemütlich und auch informativ. Denn die Namibier erzählen sehr gerne über ihr Land und ihre Sitten. Klang für uns sehr vielversprechend und wir freuen uns nun total auf die bevorstehende Reise.</p>
<p>Da wir eigentlich meistens unterwegs, selten in grösseren Orten sind und meist in Lodges übernachten, werden wir vermutlich keine Traveldiary-Einträge während dieser Zeit machen können. Am 26. April werden wir von Livingstone nach Südafrika fliegen.</p>
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		<item>
		<title>Besuch in Bollywood</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 05:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[India]]></category>

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		<description><![CDATA[Mumbai (Bombay), 31. März bis 4. April 2008
Bei der Verabschiedung im Hotel „Ganesh Himal“ in Kathmandu erhielten wir noch einen weissen Schal (Kadar) umgehängt und wurden so mit buddhistischen Glückwünschen auf den Weg geschickt. Allerdings erst mit etwa 45 Minuten Verspätung, weil unser Taxi zum Flughafen  offenbar unterwegs mit einer Rikscha kollidierte. Am Flughafen hatten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mumbai (Bombay), 31. März bis 4. April 2008</p>
<p>Bei der Verabschiedung im Hotel „Ganesh Himal“ in Kathmandu erhielten wir noch einen weissen Schal (Kadar) umgehängt und wurden so mit buddhistischen Glückwünschen auf den Weg geschickt. Allerdings erst mit etwa 45 Minuten Verspätung, weil unser Taxi zum Flughafen  offenbar unterwegs mit einer Rikscha kollidierte. Am Flughafen hatten wir deshalb nicht mehr allzu viel Zeit: „Departure Tax“ zahlen, Einchecken, Zollkontrolle und dann direkt in den Flieger..</p>
<p>Rund eine Stunde später folgte der holprige Touchdown in Delhi. Bis zum Weiterflug nach Mumbai hatten wir mit 4 Stunden reichlich Zeit.- allerdings mussten wir feststellen, dass wir diese auch brauchten. Alleine der Wechsel vom „International Terminal“ zum „Domestic Terminal“ dauerte etwa 2 Stunden. Nach den Eincheck-Formalitäten mussten wir aber trotzdem noch eine Weile warten, da die meisten Flüge wegen starkem Wind Verspätung hatten.</p>
<p>Um ca 00.30 landeten wir schliesslich in Mumbai. Ein Taxifahrer, der so aussah, als ob er sich während der Nachtschicht mit Aufputschdrogen wachhält, raste mit uns in Rekordzeit nach „Colaba“ zum Hotel „Suba Palace“. Glücklich, den Flughafen-Transfer lebend überstanden zu haben, sanken wir um etwa halb zwei Uhr morgens erschöpft ins Bett..</p>
<p>Obwohl unsere Verdauungstrakte immer noch etwas unter einem obskuren Nepal-Virus litten, machten wir uns am Morgen auf, um die Gegend von Colaba zu erkunden. Der Colaba-Distrikt befindet sich ganz im südlichen Zipfel der Halbinsel, auf der Mumbai liegt und ist ein Touristenzentrum mit vielen Hotels und Restaurants, einem schönen, grosszügigen Quai (Marine Drive), dem sogenannten „India Gate“ (einer Art Triumphbogen), Parks und zahlreichen Kolonialgebäuden.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0748.JPG" title="img_0748.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0748.thumbnail.JPG" alt="img_0748.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0757.jpg" title="img_0757.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0757.thumbnail.jpg" alt="img_0757.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0857.jpg" title="img_0857.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0857.thumbnail.jpg" alt="img_0857.jpg" /></a></p>
<p>In einem der Parks machten wir Pause und schauten eine Weile einem Cricket-Spiel zu. Cricket ist allgegenwärtig, sei es im Fernsehen, oder eben auf einem Platz oder in einem Park, wo man immer wieder weissgekleidete Inder bei diesem für uns noch nicht ganz plausiblen Spiel beobachten kann.</p>
<p>Mumbai&#8217;s Haupt-Touristenattraktion aber ist „Elephanta-Island“, eine ca. 9 km entfernte Insel mit eindrücklichen Höhlentempeln aus dem 4. Jh AD. Um dorthin zu gelangen, muss man zuerst rund eine Stunde durch den Hafen von Mumbai shippern und auf der Insel einen kleineren Hügel hochsteigen. In der Anlage (UNESCO Weltkulturerbe) hat es vier verschiedene Höhlentempel, wobei eigentlich nur der erste und grösste mit einer schönen Säulenhalle und kunstvollen Steinfiguren wirklich sehenswert ist.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0795.jpg" title="img_0795.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0795.thumbnail.jpg" alt="img_0795.jpg" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0824.jpg" title="img_0824.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0824.thumbnail.jpg" alt="img_0824.jpg" /></a></p>
<p>Damit war unser Sightseeing-Programm in Mumbai eigentlich auch schon abgeschlossen. Mumbai ist mit seinen 16 Mio Einwohner nicht wirklich eine Stadt, die zum gemütlichen Stadtbummeln oder zu ausgedehnten Shoppingtouren einlädt. Es war bereits sehr warm und es herrscht ein ständiges (Verkehrs)chaos, was es ziemlich mühsam macht, sich von einem Punkt zum anderen zu bewegen.</p>
<p>Da wir im Hotelzimmer Wi-Fi Empfang hatten, nutzten wir die Gelegenheit, um unsere kommende Namibia-Rundreise fertig buchen zu können. War nicht ganz einfach, alles so kurzfristig unter Dach und Fach zu bringen. Doch schliesslich konnten wir eine 23-tägige Self-Drive-Tour buchen, die alles beinhaltet, was wir uns für Namibia (und Victoria Falls) gewünscht hatten :-)</p>
<p>Am letzten Tag liessen wir uns von unserem „Stamm-Taxifahrer“ um ca. 15.00 zum Internationalen Flughafen fahren, wo rund 8 Stunden später unser Flug über Abu Dhabi nach Johannesburg geht – und von dort gleich weiter nach Windhoek, unserem Endziel. Wir machten uns also gefasst auf einen seeehr langen Tag, bzw. eine lange Nacht :-o Beim langen Warten in Mumbai trafen wir einen tibetischen Mönch, der als Flüchtling in Südindien lebt und nun auf dem Weg nach München  war, um dort in einem buddhistisch Zentrum zu unterrichten – zufälligerweise musste er denselben Flug nach Abu Dhabi nehmen wie wir. Nach unseren Erlebnissen in Lhasa hatten wir natürlich genügend Gesprächsstoff, um uns angeregt mit ihm zu unterhalten. So verging die Zeit sehr schnell..</p>
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		<title>&#8230;und Staub zu Staub</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 19:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Nepal]]></category>

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		<description><![CDATA[Kathmandu und Nepal, 18. bis 31. März 2008
Da wir mit Berichterstattung ziemlich in Verzug geraten sind, folgt hier nur eine Zusammenfassung unseres Aufenthaltes in Nepal.
Von Lhasa flogen wir über das imposante Himalayagebirge - die verschneiten Gipfel zogen fast auf Augenhöhe an uns vorbei. Unter vielen anderen war auch der Mount Everest.zu sehen. Ab und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kathmandu und Nepal, 18. bis 31. März 2008</p>
<p>Da wir mit Berichterstattung ziemlich in Verzug geraten sind, folgt hier nur eine Zusammenfassung unseres Aufenthaltes in Nepal.</p>
<p>Von Lhasa flogen wir über das imposante Himalayagebirge - die verschneiten Gipfel zogen fast auf Augenhöhe an uns vorbei. Unter vielen anderen war auch der Mount Everest.zu sehen. Ab und zu gab es ein paar deftige Luftlöcher, bei denen das Flugzeug erschreckend weit runtersackte. Nicht sehr angenehm, aber schlussendlich landeten wir doch noch sicher in Kathmandu.</p>
<p>Zu unserer Überraschung war es hier mit rund 25 Grad sommerlich warm, obwohl Kathmandu auch auf immerhin 1300 m.ü.M.liegt. Um ein sogenanntes „Visa bei Ankunft“ zu erhalten, mussten wir zwei Formulare ausfüllen, ein Föteli parat machen und 30 Dollar bezahlen.</p>
<p>Als wir aus dem Flughafengebäude herauskamen, stürzten sich die Reporter wie die Geier auf uns  und wollten Augenzeugenberichte bezüglich der Geschehnisse in Lhasa. Allerdings hatten wir nicht wirklich Lust, mit dem Rucksack auf dem Buckel Interviews zu geben und boten ihnen stattdessen an, uns doch später im Hotel zu besuchen.</p>
<p>Im Hotel „Ganesh Himal“ genossen wir es richtiggehend, wieder einmal ungefilterte News und englischsprachige Sender und Filme schauen zu können. Dafür gibt es in Kathmandu, bzw. Nepal ein Elektrizitätsproblem. Ziemlich regelmässig wird am Abend und manchmal auch am Morgen der Strom abgestellt, was dann kein Fernsehen und etwas unangenehmer, kein warmes Wasser bedeutete.</p>
<p>Das scheint hier aber kaum jemanden zu stören. Viele Geschäfte und Restaurants haben kleine Generatoren, damit es zumindest nicht ganz dunkel ist. Ansonsten nimmt das geschäftige Strassenleben mehr oder weniger seinen gewohnten Lauf – einfach im Finstern..</p>
<p>Nachdem wir uns via E-Mail und traveldiary wieder zurückgemeldet hatten, machten wir uns auf ins etwa 10 Gehminuten entfernte „Thamel“. Thamel ist Kathmandus berühmte Touri- und Traveller-Meile. Dort gibt es u.a. zahlreiche Bars, Restaurants, viele Reisebüros für Trekkings etc. und eine Unmenge von Läden mit kopiertem Ourdoorequipment (The North Face, Mammut, Columbia etc.).</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0066.JPG" title="img_0066.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0066.thumbnail.JPG" alt="img_0066.JPG" /></a></p>
<p>..&#8221;Thamel&#8221;</p>
<p>So lecker die Mittag- und Abendessen in China jeweils auch waren, lief uns hier beim Anblick der vielen Bäckereien und Cafés, in denen es Gebäck, Croissants und richtigen Kaffee gab, geradezu das Wasser im Mund zusammen – und sogar überall Menükarten auf englisch :-)</p>
<p>Da wir in Lhasa einen Teil unserer Kleider in einer Wäscherei zurücklassen mussten, versuchten wir in Thamel, unsere empfindlich reduzierte Garderobe entsprechend wieder zu ergänzen. Zumindest Hosen mussten her, da unser Bestand inzwischen auf nur noch jeweils ein Stück geschrumpft war.</p>
<p>Trotz der seeehr vielen Outdoorläden mussten wir ernüchtert feststellen, dass dies nicht ganz einfach werden würde. Die Klamotten sahen mit ihren aufgenähten Markenlogos von weitem ganz gut aus. Aus der Nähe betrachtet ist der Unterschied bezüglich Material, Passform oder Qualität halt doch sehr gross. Schlussendlich fanden wir doch noch ein Geschäft mit Original-Kleidern – halt etwas teurer, dafür haben wir nun wieder 2 Paar Hosen, die bis zum Schluss der Reise halten sollten.</p>
<p>Folgende Sehenswürdigkeiten schauten wir uns in Nepal an:</p>
<p><strong>„Durbar Squares“</strong>:<br />
Das sind grosse, mit verschiedenen historischen Tempeln und Gebäuden bestückte Plätze, die sich früher gegenüber dem Königspalast befanden. Im Kathmandu-Tal gibt es drei verschiedene Durbar-Squares – in den drei ehemaligen Königreichen Kathmandu, Patan und Bakhtapur. Das Layout und die Gebäude auf den drei Plätzen ähneln sich. Der grosse Unterschied besteht eigentlich darin, dass nur derjenige von Bakhtapur verkehrsfrei ist und uns deshalb am besten gefallen hat..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0169.JPG" title="img_0169.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0169.thumbnail.JPG" alt="img_0169.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3277239.JPG" title="p3277239.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3277239.thumbnail.JPG" alt="p3277239.JPG" /></a></p>
<p><strong>„Swayambhunath“</strong><br />
Wird auch „Monkey Temple“ genannt und ist eines der ältesten und wichtigsten buddhistischen Heiligtümer. Das Kloster mit seiner riesigen Stupa (zweitgrösste der Welt) thront im Westen Kathmandus auf einem kleinen Hügel über der Stadt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3217108.JPG" title="p3217108.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3217108.thumbnail.JPG" alt="p3217108.JPG" /></a></p>
<p><strong>„Chitwan National Park“</strong><br />
Nepals ältester Nationalpark, v.a. bekannt für das nur noch hier anzutreffende Indische Nashorn (Population ca. 400) und den sehr scheuen bengalischen Tiger (Population ca. 107).<br />
Die äusserst kurvige und ziemlich aufregende Busfahrt (unterwegs sahen wir etwa 4 verunfallte Busse..) bis Bharatpur dauerte rund 5 Stunden. Von dort ging&#8217;s nochmals 1 Stunde weiter mit einem Kleinbus, dann folgte eine Flussüberquerung auf einem Kanu und schlussendlich brachte uns ein Jeep in 30 Minuten Holperfahrt zum Dschungelcamp.</p>
<p>Die „Temple Tiger-Lodge“ liegt mitten im Nationalpark und ist deshalb ein idealer Ort, um von dort auf Elefantensafari zu gehen. Das bedeutet nicht, dass wir Elefanten beobachteten, sondern dass wir uns auf dem Rücken einer Elefantendame durch den Dschungel schaukeln liessen, um Nashörner, Vögel, Rehe, Affen oder vielleicht sogar einen Tiger aufzustöbern.</p>
<p>Jeweils morgens um 7.00 ging&#8217;s für 1 ½ Stunden auf Safari – ein ganz besoderers Erlebnis, so auf einem Elefantenrücken durch den erwachenden Dschungel zu reiten. Ist zwar nicht besonders komfortabel, da man ständig hin- und her geschüttelt wird. Dafür sind die Nashörner und anderen Viecher an die Elefanten gewöhnt und rennen nicht davon, wenn einer mit ein paar Touris auf dem Rücken dahergetrottet kommt. So hatten wir dann auch die Gelegenheit, mehrere Nashörner ganz aus der Nähe betrachten zu können! - ein Tiger ist uns aber leider keiner über den Weg gelaufen. :-o</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0475.JPG" title="img_0475.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0475.thumbnail.JPG" alt="img_0475.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3237172.JPG" title="p3237172.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3237172.thumbnail.JPG" alt="p3237172.JPG" /></a></p>
<p><strong>„Nagarkot“</strong><br />
Liegt 32 Kilometer östlich von Kathmandu auf rund 19200 m.ü.M. am Rande des Kathmandu-Tales und ist somit der perfekte Ort, um die grandiose Aussicht auf das Himalayagebirge geniessen zu können. Leider war uns hier ausnahmsweise das Glück nicht hold und während unseres ganzen Aufenthaltes versperrte ein hartnäckiger Dunst/Nebel/Smog? den erhofften Blick auf die imposanten Schneeberge. Janu, da kann man nix machen ;-(  &#8230;zumindest der Sonnenaufgang war nicht so übel.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0680.JPG" title="img_0680.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0680.thumbnail.JPG" alt="img_0680.JPG" /></a></p>
<p><strong>„Boudhanath “</strong><br />
Ist eine der heiligsten buddhistischen Stätten in Nepal mit der weltgrössten Stupa! Es ist ein wichtiger Pilgerort für die Exil-Tibeter. So hat man dort auch das Gefühl, wieder zurück in Tibet zu sein. Man sieht viele tibetische Mönche und Pilger, Gebetsmühlen-drehend um die gewaltige Stupa laufen. Rundherum hat es viele Souvenirgeschäfte und verschiedene buddhistische Tempel mit den typischen Butterlampen.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0735.JPG" title="img_0735.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0735.thumbnail.JPG" alt="img_0735.JPG" /></a></p>
<p><strong>„Pashupatinath temple“</strong><br />
Ist Nepals heiligster Hindu Tempel, der Göttin Shiva geweiht und liegt am Ufer des heiligen Flusses Bagmati. Das Eindrücklichste an diesem Tempel ist die Tatsache, dass hier die Toten kremiert werden und die Asche dann in den Fluss geschüttet wird - ..und man kann dem Geschehen auf einer Art Gallerie von der anderen Flussseite zusehen! Für uns schon ein sehr faszinierender, wenn auch ziemlich bizarrer Anblick!</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0710.JPG" title="img_0710.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/img_0710.thumbnail.JPG" alt="img_0710.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3287269.JPG" title="p3287269.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3287269.thumbnail.JPG" alt="p3287269.JPG" /></a></p>
<p>Ach ja, und da war auch noch das „Holi-Festival“, auch Festival der Farben genannt. Ein populäres in Indien und Nepal zelebriertes Frühlings-Fest, das vom 22. bis etwa 24. März dauert, je nach Region an etwas unterschiedlichen Tagen. An diesen Tagen schmeissen sich die Leute kleine Plastikbeutel mit (gefärbtem) Wasser oder farbiges Pulver an. Vor allem die Kids haben eine Riesenfreude dran. Offenbar sind (junge) Frauen das primäre Ziel – und auch Touris werden nicht verschont. Wir kriegten beide eine Ladung ab – zum Glück aber nur ungefärbtes Wasser ;-)</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3217101.JPG" title="p3217101.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/04/p3217101.thumbnail.JPG" alt="p3217101.JPG" /></a></p>
<p>Abgesehen von Wasserballons erwischte uns in den letzten zwei Tagen in Nepal leider auch noch eine Magengeschichte, die uns hartnäckig zu schaffen macht – irgendwie scheint uns das nepalesische Essen nicht so zu liegen. Hoffentlich wird’s in Mumbai, unserem nächsten Ziel etwas besser.</p>
<p>Abschliessend noch eine Bemerkung zum Verkehr. Nepal rangiert unter den ärmsten Ländern der Erde. Dies macht sich neben vielen anderen Aspekten auch beim Verkehr bemerkbar. Abgesehen davon, dass es ausgesprochen chaotisch zu und her geht, ist die Luft v.a. im Stadtbereich manchmal unterträglich staubig und stinkig. Die Strassen sind praktisch überall in einem unsäglichen Zustand. Eigentlich haben wir das bisher noch nie in einem solchen Ausmass erlebt – allerdings ist Nepal wohl eines der ärmsten Länder, in dem wir bisher individuell unterwegs waren, und es ist verständlich, dass die Menschen hier andere Sorgen haben, als kaputte Strassen&#8230;</p>
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		<title>Feuer im Dach der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Mar 2008 02:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tibet]]></category>

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		<description><![CDATA[Lhasa, 12. bis 18. März 2008
Der Flug nach Lhasa dauerte rund zwei Stunden. Das Einchecken auf dem Flughafen von Zhongdian war problemlos und mit Hilfe eines englischsprechenden Guides, der gleich sämtliche 8 westlichen Touristen betreute, konnten wir nach einigem Diskutieren die Passkontrolle passieren. Für Tibet braucht es ein Spezialvisum, das uns das Reisebüro besorgt hatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lhasa, 12. bis 18. März 2008</p>
<p>Der Flug nach Lhasa dauerte rund zwei Stunden. Das Einchecken auf dem Flughafen von Zhongdian war problemlos und mit Hilfe eines englischsprechenden Guides, der gleich sämtliche 8 westlichen Touristen betreute, konnten wir nach einigem Diskutieren die Passkontrolle passieren. Für Tibet braucht es ein Spezialvisum, das uns das Reisebüro besorgt hatte. Dummerweise hatten sie den Abstand an der falschen Stelle gemacht. Das hiess dann &#8221;THOMAS AND/REAS&#8221; und zudem hatte die Zollbeamtin mit den komischen ü&#8217;s auch so ihre Probleme. Doch schliesslich war sie einsichtig und wir konnten bei wunderbarstem Wetter nach Lhasa auf 3700 müM fliegen.</p>
<p>In Lhasa wurden wir von unserem Guide, einem sehr sympathischen Tibeter empfangen. Während den Sommermonaten arbeitet er in Lhasa für ein Reisebüro, im Winter lebt er ca. 45 Minuten von Lhasa weg mit seiner Familie, Frau und seinem einjährigen Sohn. Der Flughafen ist rund 65 Kilometer von Lhasa entfernt. Bis vor einem Jahr musste man noch hundert Kilometer weit fahren, doch inzwischen gibt es einen drei Kilometer langen Tunnel und eine neue Strasse, womit die Fahrt wesentlich verkürzt wurde.</p>
<p>Bei der Einfahrt in Lhasa sahen wir schon von weitem den weltberühmten &#8221;Potala Palast&#8221;, das  vor der Besetzung Tibets durch China das religiöse und politische Zentrum Tibets und Domizil des Dalai Lama war. Ein fantastischer und majestätischer Anblick! Der Palast ist gewaltig und soll 1000 Zimmer haben. Der untere Teil ist ganz in weiss und die oberen Gebäude sind weinrot und beherbergen die Gemächer des Dalai Lama, der allerdings seit 50 Jahren im Exil in Indien lebt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3137026.JPG" title="p3137026.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3137026.thumbnail.JPG" alt="p3137026.JPG" /></a></p>
<p>Leider hatte der Guide nicht so gute Neuigkeiten für uns: Die beiden Klöster Sera und Drepung seien geschlossen, weil die Mönche dort gegen die chinesische Besetzung protestierten. Der Potala Palast und der Jokhan Temple im Stadtzentrum seien jedoch für Besucher geöffnet – immerhin.<br />
Untergebracht wurden wir im &#8221;Yak Hotel&#8221;, einem recht grossen, aber schönen Hotel am Anfang der Old Town, etwa 800 Meter vom Potala Palast entfernt.</p>
<p>Der Hunger trieb uns gleich wieder raus in die nahegelegene Altstadt, um was Essbares aufzutreiben. Wir fanden dort zwar kein passendes Restaurant, aber dafür war es sonst sehr interessant durch den lebhaften Strassenmarkt und an vielen kleinen Läden vorbei zu laufen. An Yak-Butter schien es nicht zu mangeln – an vielen Ständen waren riesige Mödeli aufgetürmt! Hochinteressant. Bloss der Geruch, der dadurch in der Luft hing, war für unsere feinen Näschen ein bisschen ungewohnt ;-o</p>
<p>Am nächsten Morgen spazierten wir zum Potala Palast. Der imposante auf einem Hügel gelegene Palast wurde 1645 unter dem 5. Dalai Lama fertig erstellt. Auf dem Weg zum Haupteingang liefen wir inmitten von zahlreichen Pilgern, die entweder betend, bzw. ihre Gebetsmühlen drehend den Palast umrundeten oder sich auf dem breiten Trottoir davor immer wieder auf den Boden warfen.</p>
<p>Nach dem Eingang zum Palast, mussten wir uns zuerst mal ziemlich viele Steintreppen hochkämpfen, bis wir zum rot angestrichenen Bereich gelangten, wo sich die Privatgemächer des Dalai Lamas befinden – gar nicht so einfach auf dieser Höhe! Dort führte uns der Guide durch die verschiedenen Kapellen und Grabmäler der verstorbenen Dalai Lamas und versuchte, uns die Bedeutung der unterschiedlichen Buddhas und Gottheiten näher zu bringen. Das war sehr interessant und eindrücklich – für uns allerdings auch ziemlich verwirrend und nicht immer einfach nachzuvollziehen. Vor beinahe jeder Statue und jedem Schrein steht eine grosse Yakbutter-Lampe, die von den Pilgern jeweils als Opfergabe wieder nachgefüllt wird. Dazu bringen sie einen Plastiksack mit Butterstücken, die sie in den Yakbutter-Lampen-Topf kippen, so dass die Kerzen darin unablässig brennen.</p>
<p>Das Dach des Palastes, von dem man eine ausgezeichnete Aussicht auf Lhasa hat, war leider gesperrt. Unser Guide erzählte uns von zuviel Gewicht für die alten Balken – allerdings standen auch überall chinesische Polizisten rum, so dass wir nicht ganz sicher waren, ob dies der eigentliche Grund war. Irgendwie ist es hier kaum vermeidbar, dass man ein wenig paranoid wird..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3137041.JPG" title="p3137041.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3137041.thumbnail.JPG" alt="p3137041.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9927.JPG" title="img_9927.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9927.thumbnail.JPG" alt="img_9927.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9915.JPG" title="img_9915.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9915.thumbnail.JPG" alt="img_9915.JPG" /></a></p>
<p>Da verschiedene sich auf unserem Programm befindlichen Klöster und Tempel geschlossen waren,  besuchten wir als Alternativprogramm das neue Kulturmuseum – gestiftet von der chinesischen  Regierung  zum 50jährigen Jubiläum der „Peaceful Liberation of Tibet“. Das Museum widmete sich verschiedenen Aspekten der tibetischen Kultur, wie etwa Kunst, Bräuchen oder Handwerk. Der „geschichtliche“ Teil der Ausstellung, war allerdings in erster Linie dem Versuch gewidmet, auf mehr oder weniger subtile Weise zu beweisen, dass Tibet historisch schon mindestens seit dem 12. Jahrhundert zum chinesischen Reich gehört.</p>
<p>Zumindest unser geschichtliches Verständnis sieht eher so aus, dass die chinesische  Volksbefreiungsarmee Tibet seit 1950 besetzt hält. (in China &#8221;friedvolle Befreiung&#8221; genannt.)<br />
und der Dalai Lama, das für die Tibeter legitime politische und geistige Oberhaupt, deshalb im Exil lebt. Uns ist allerdings auch klar, dass dies hier vor Ort ein äusserst brisantes Thema ist, das wir im Gespräch mit Chinesen oder Tibetern tunlichst vermieden..</p>
<p>Am nächsten Morgen besuchten wir den Jokhan Tempel mitten in Lhasa. Er ist das heiligste Zentrum der Tibeter. Auch hier wieder dasselbe Bild wie gestern: Pilger, die sich auf den Boden werfen und unablässig ihre Gebetsmühlen drehen. Sehr ungewohnt für uns, diese volle religiöse Hingabe. Das Innere des Tempels war sehr belebt und obwohl in religiöser Mission unterwegs, waren die Pilger nicht gerade zimperlich auf ihrem Tempelrundgang – da wird schon auch geschoben und gerempelt. Allerdings waren die Platzverhältnisse auch ausnehmend eng. Die Mönche übernahmen eine Art Verkehrspolizisten-Rolle und winkten die Besucher sehr effizient durch  die verschiedenen Tempelnischen - und im Nu war man wieder draussen.  Auch hier durften wir nicht aufs Dach - war ebenfalls gesperrt.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9973.JPG" title="img_9973.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9973.thumbnail.JPG" alt="img_9973.JPG" /></a></p>
<p>Also gingen wir vorerst wieder ins Hotel, um dann gegen den späteren Nachmittag noch einmal zurückzukommen – wir wollten noch auf dem „Barkhor“, dem Pilgerweg um den Tempel laufen.</p>
<p>Während wir im Hotelzimmer am Lesen waren, hörten wir Lärm auf der Strasse, der immer lauter wurde. Erst nahmen wir das nicht so ernst, doch dann bemerkten wir, dass der lebhafte Verkehr fehlte, also die Strasse gesperrt worden war. Auch rotteten sich immer mehr Leute zusammen und begannen unter Kampfschreien Geschäfte, Restaurants und schlimmer noch, sich verirrte chinesische Passanten, Auto- und Töfffahrer mit Steinen und Tritten zu attackieren. Wir waren ziemlich geschockt..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0002.jpg" title="img_0002.jpg"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0002.thumbnail.jpg" alt="img_0002.jpg" /></a></p>
<p>Und dann klopfte es: Der Hotelmanager wies uns an, sofort zu packen und das Zimmer zu wechseln, weil dieses direkt auf die Hauptstrasse raus ging. Möglichst schnell stopften wir alles in unsere Rucksäcke und bezogen ein Zimmer im hinteren Teil des Hotels, der in der Nebensaison nicht besetzt ist. Zu unserem Erstaunen bekamen wir einen sehr komfortablen „Deluxe“-Raum. Hatten wir ja nix dagegen Und hier war es plötzlich auch unheimlich ruhig – wir bekamen gar nicht mehr mit, was abging..</p>
<p>So versammelten wir uns mit den anderen Gästen im Innenhof. Jeder wusste eine andere Story und die Gerüchteküche brodelte. Unter den Gästen befand sich auch eine Handvoll chinesischer Auslandtouristen. Die waren besonders geschockt und eingeschüchtert. Es hatte auch ein paar junge Backpacker, die in unserem Hotel gestrandet waren, weil sie wegen den ausbrechenden Unruhen nicht mehr in ihr Hostel zurückkonnten.</p>
<p>So standen wir ratlos und verunsichert auf dem Platz herum, während von Draussen immer lauter werdende Kampfgeräusche, Explosionen, Schreie und Schüsse nach Innen drangen. Über unseren Köpfen zogen immer dichtere, dunkle Rauchschwaden vorbei und es lag ein markanter Brandgeruch in der Luft – es hiess, die ganze Stadt stehe in Flammen.. Gegen Abend gab es ein „Not-Znacht“ unter freiem Himmel und bei kühlen Temperaturen.</p>
<p>Danach versuchten wir uns via Internet über die aktuelle Sachlage zu informieren. Doch bislang war noch nicht viel zu erfahren und kurz darauf war auch plötzlich die Verbindung weg. Auf  Nachfrage bei der Reception hiess es, das Internet funktioniere in der ganzen Stadt nicht mehr. Später trafen wir einen Schweizer, der ebenfalls hier einquartiert war – und erfuhren, dass es in seinem Zimmer ein Netzwerkanschluss hatte, der – siehe da – sogar funktionierte. So konnten wir zumindest ein paar E-mails nach Hause schicken und alle vorwarnen, falls beunruhigende Nachrichten in der Tagesschau erscheinen sollten.</p>
<p>In der Nacht war es ruhig in unserem Zimmer und wir konnten einigermassen gut schlafen. Trotzdem hatten wir ein ungutes Gefühl und fragten uns, was uns wohl am Morgen erwarten würde.</p>
<p>Sobald es hell war, liefen wir zur Reception, um uns dort über die Situation zu informieren. Es hatten sich bereits viele Gäste in der Lobby versammelt, die alle auf die Strasse vor dem Hotel schauten. Auf das Bild, das sich uns da bot, waren wir dann doch nicht vorbereitet: Die Strasse sah aus wie nach einem Luftangriff, überall lag Schutt herum, viele Häuser waren nur noch ausgebrannte Ruinen, zahlreiche Shops und Restaurants waren zerstört und geplündert, rauchende Autowracks und überall viel Militär und mehrere Panzerwagen!</p>
<p>Unsere Reiseagentur hatte uns am Abend noch per E-Mail informiert, dass unser Guide vor Ort probieren würde, um 10 Uhr bei uns vorbeizuschauen und dass wir schon mal alles zusammenpacken sollten. Um 10 war aber keiner da, was uns nicht allzu sehr verwunderte - die Strassen waren ja auch komplett abgeriegelt durch das Militär und immer wieder fuhren Panzer und Lastwagen voll mit Soldaten vorbei.</p>
<p>Frühstück gab es wieder im Innenhof. Neue Gerüchte kursierten, u.a. dass alle Ausländer in Kürze ausgeflogen würden -  neue Verwirrung! Irgendwann konnten wir unseren Guide erreichen. Er meinte, er könne nicht durch die Absperrungen und wir sollten einfach im Hotel bleiben.<br />
Das war ziemlich trostlos. Die ganze Zeit einfach im Zimmer zu hocken und zwischendurch mal wieder rauszugehen um herauszufinden, ob jemand schon mehr weiss.</p>
<p>Zumindest konnten nun diejenigen, die bereits ein Flugticket aus Lhasa raus hatten, dies benutzen, mussten aber  vom Militär an den Flughafen eskortiert werden – und dafür auch noch eine saftige Gebühr zahlen. Die Gestrandeten, die ihr ganzes Gepäck in einem anderen Hotel hatten, konnten nach wie vor nicht zurück – und waren dankbare Abnehmer der Gratis-Zahnbürsten, -Shampoos etc. aus unserem Deluxe-Zimmer.</p>
<p>Ansonsten passierte nicht viel und informiert wurde grundsätzlich schon mal gar nicht. Um 16.00 Uhr klopfte ein Zimmermädchen und meinte: „Change Hotel!“ - aha, also Hotel wechseln. Warum denn das?  „change Hotel!“, „change Hotel!“ Die Informationen waren ja nicht sehr klar und ziemlich spärlich. Wir gingen deshalb zur Reception, um Genaueres zu erfahren. Offenbar sollten wir in ein Hotel etwas ausserhalb des Zentrums im chinesischen Teil der Stadt gebracht werden. Klang für uns eigentlich positiv  und wir informierten unseren Guide telefonisch, über unseren neuen Standort. Er selber wohnte in der Nähe unseres aktuellen Hotels im Zentrum, wo immer noch Ausgangssperre herschte.</p>
<p>Bei einigen Gästen lagen die Nerven blank und sie waren misstrauisch, was den Hotelwechsel anbelangte. Ein australischer Ex-Soldat begann lautstark mit den Chinesen zu diskutieren und rief auch gleich den australischen Botschafter an. Wir wollten nicht paranoid werden und dachten, eine ungemütlichere Lage als hier, wo wir völlig isoliert waren, kann&#8217;s nicht geben.</p>
<p>Bis dann allerdings alle ca. 30 Touristen mit ihrem Gepäck in die wenigen Autos verfrachtet waren, dauerte es noch eine ganze Weile. In der Zwischenzeit rief noch der Schweizer Botschafter an, der  kurz mit uns drei Schweizern sprach. Soweit sahen wir aber noch keine Notwendigkeit, um uns von der Botschaft ausfliegen zu lassen.</p>
<p>Schliesslich war alles verstaut und unser kleiner Konvoi konnte losfahren. Ganz langsam fuhren wir vorbei an den Trümmern, Ruinen, Autowracks und Panzerwagen, immer misstrauisch beobachtet von Hunderten von chinesischen Soldaten. Unglaubliche Bilder! Wir mussten mehrere Strassensperren passieren, bei denen die Gesichter der Wageninsassen immer genau gemustert wurden.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0023.JPG" title="img_0023.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0023.thumbnail.JPG" alt="img_0023.JPG" /></a></p>
<p>Plötzlich sahen wir einen jungen kanadischen Traveller, der auch bei uns im Hotel übernachtet hatte, aber in sein Hostel zurückmusste, um seine Sachen zu holen, auf unseren Konvoi zulaufen. Offensichtlich wollte er auch mit uns ins andere Hotel fahren. Unglücklicherweise waren die Autos bereits dermassen vollgestopft, dass er kein Platz fand. Die Soldaten begannen rumzuschreien und bedeuteten ihm weiterzugehen – der Ärmste war ziemlich verunsichert und musste nun durch zahlreiche nervöse chinesische Soldaten mit Maschinengewehren in den Händen marschieren – eine sehr ungemütliche Situation! Unser Fahrer hielt schliesslich an und wir rückten noch ein weiteres Stück zusammen, damit er einsteigen konnte. Er zitterte und war froh, dass er bei uns im Auto sass.</p>
<p>Nach kurzer Fahrt waren wir aus dem Stadtzentrum raus und bogen bald darauf in die Einfahrt eines imposanten Fünfsternehotels ein. Da es mehrere, v.a. junge „Low-Budget-Reisende“ hatte, die sich immer nach den  billigsten Zimmern und Dorms umsehen, entstand natürlich gleich etwas Unruhe. Die günstigsten Zimmer waren mit rund 2000 Yuen (ca. 300 Fr.) angeschrieben!</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0043.JPG" title="img_0043.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0043.thumbnail.JPG" alt="img_0043.JPG" /></a></p>
<p>Für die Mitarbeiter folgten ein paar ungewohnte Szenen. Gäste, die um die Zimmerpreise feilschten, die meisten von uns mit Wanderschuhen und nicht mehr so frischen Kleidern. Ein paar erkundigten sich, ob sie denn ihren Schlafsack in der Lobby ausrollen könnten. Für uns spielte der Preis glücklicherweise eine nicht so grosse Rolle – das musste eh das Reisebüro übernehmen. So konnten wir zumindest den Fünfsternekomfort sorglos geniessen.. Das Hotelmanagement zeigte sich aber kooperativ und bot ein Doppelzimmer schliesslich für 200 Yuen an und da sich einige das Zimmer zu dritt teilten, war der Preis für fast alle ok..</p>
<p>In der Zwischenzeit funktionierten weder Internetzugriff noch die internationalen Telefonverbindungen. Das war kein Zufall – schliesslich wollte man möglichst verhindern, dass sämtliche ausländischen Touris von ihren Erlebnisen hier berichten. Mit unserem Handy konnten wir jedoch T&#8217;s Bruder anrufen und erstmal Entwarnung geben, was unsere Lage anbelangte.</p>
<p>Ironischerweise kam am Abend auf dem einzigen englischsprachigen chinesischen TV-Sender eine Art Dauerwerbesendung für das Ferienland Tibet. Wir konnten es nicht fassen. Lhasa brennt und die Regierungssender wissen nichts Besseres als einen Dokumentarfilm über das schöne Tibet zu bringen! Nun konnten wir doch tatsächlich schauen, wie es so wäre im Tibet, wenn nicht gerade die Hölle los ist. Und anschliessend folgten die Nachrichten, dort wurde Lhasa ganz am Schluss erwähnt, nachdem zuerst ausführlich die Ernennung neuer Regierungsführer behandelt worden war.</p>
<p>Nach und nach reduzierte sich die Gruppe von gestrandeten Touristen. Die Einen konnten sich irgendwie ein Flugticket nach Nepal besorgen, während andere mit Zug oder Flugzeug zurück nach China wollten.</p>
<p>Als dann plötzlich wie aus heiterem Himmel unser Guide im Hotel auftauchte, waren wir schon ein wenig überrascht – aber natürlich auch froh! Er konnte gleich unsere Flugtickets nach Kathmandu organisieren und versuchte herauszufinden, ob sich das Militär und die Tourismus-Verantwortlichen einigen konnten, wie und wann die verbleibenden Touristen das Land verlassen können. Um 16.00 Uhr informierte er uns, dass wir am nächsten Tag um 11.30 bereit sein sollten und wir ins Flughafenhotel gefahren würden, um dann am übernächsten Tag nach Kathmandu fliegen zu können!</p>
<p>Gegen Mittag des nächsten Tages war es dann endlich soweit: Wir wurden von unserem Guide mit Fahrer abgeholt, um zum Flughafenhotel zu fahren. Auf dem Weg zum Flughafen passierten wir ca. 8 Checkpoints mit gefährlich und todernst aussehenden Soldaten, die jedesmal unsere Pässe genau studierten.</p>
<p>Jetzt galt es einfach noch die Zeit abzusitzen bis zu unserem morgigen Flug. Viel zu tun gab es im Airporthotel und Umgebung nicht gerade: Wir gingen mit Guide und Driver noch zu Mittag und zu Abend essen und brachten ihnen das Pokern bei – und sie versuchten uns, ihr tibetisches Kartenspiel zu zeigen, doch das verstanden wir nicht so ganz..<br />
Als wir am folgenden Tag endlich einchecken konnten, waren wir schon sehr froh. Es dauerte zwar unendlich lange, weil jedes Gepäckstück einzeln gefilzt wurde nach was auch immer. Die Zöllner aber waren ungewohnt freundlich – wahrscheinlich wollte man zum Abschluss bei den Ausländern noch einen guten Eindruck hinterlassen.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0052.JPG" title="img_0052.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_0052.thumbnail.JPG" alt="img_0052.JPG" /></a></p>
<p>Schade, dass unser seeehr viel anders geplanter Aufenthalt in Tibet in eine Situation ausartete, die uns schon ein wenig erschreckt und auch nachdenklich gemacht hat. Wir werden die weitere Entwicklung in Lhasa und Tibet sicherlich mit grossem Interesse weiterverfolgen. Andererseits ist uns auch wieder mal bewusst geworden, dass es ein Privileg ist, in einem stabilen Land wie dem unseren zu leben.</p>
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		<title>Ringel Ringel Reihe</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 21:19:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Zhongdian, 10. bis 12. März 2008
Nach einer langen, aber sehenswerten Fahrt über (noch verschneite Schnee-) Pässe rauf und runter, durch sehr abgelegene und kärgliche Naxi-Siedlungen mit vielen Schweinen, Pferden und zottligen Kühen (keine Yaks, sondern die im Himalaya häufig anzutreffende Misch-Gattung..), kamen wir beim „Salong Hotel“ in Zhongdian an. Der Abschied von Martin und dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zhongdian, 10. bis 12. März 2008</p>
<p>Nach einer langen, aber sehenswerten Fahrt über (noch verschneite Schnee-) Pässe rauf und runter, durch sehr abgelegene und kärgliche Naxi-Siedlungen mit vielen Schweinen, Pferden und zottligen Kühen (keine Yaks, sondern die im Himalaya häufig anzutreffende Misch-Gattung..), kamen wir beim „Salong Hotel“ in Zhongdian an. Der Abschied von Martin und dem Fahrer war kurz - die Ärmsten mussten sich nun wieder auf die lange Fahrt nach Lijang zurück machen. Wie in unserer Tradition üblich, überreichten wir dem Trekkingguide ein „Swiss Army Knife“</p>
<p>Wir waren froh, nun hier zu sein und genossen es, ein schön geheiztes Zimmer beziehen zu können.<br />
Mit der warmen Dusche nach dem schweisstreibenden Trekking war es allerdings etwas schwieriger. Gemäss Instruktion des Hotelpersonals liessen wir die Brause also mal rund eine Viertelstunde laufen, bis der eisige Wasserstrom langsam erträgliche Temperaturen annahm. Offenbar war das Bad aber nicht für Trekker ausgelegt, die sich eine ausgiebige Wellness-Dusche gönnen wollen. Nach kurzer Zeit stand nicht nur die Dusche, sondern gleich das ganze Bad unter Wasser. Bis am nächsten Morgen war die Überschwemmung aber mehr oder weniger wieder abgeklungen :-o</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9764.JPG" title="img_9764.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9764.thumbnail.JPG" alt="img_9764.JPG" /></a></p>
<p>Erfrischt stürzten wir uns ins Abenteuer „Nachtessen-Suche“. Da es schon acht Uhr und dunkel war, versuchten wir unser Glück gleich im Hotel. Die etwa acht Serviceangestellten (beschäftigt mit null Gästen) waren sehr nett und hilfsbereit. Doch da es weder eine englische Menükarte noch irgendwelche Abbildungen gab, ernteten unsere Versuche, irgendwas zu bestellen, lediglich verständnislose und entgeisterte Blicke. Offenbar logieren hier sonst nicht allzu viele ausländische Touristen.. So waren wir halt gezwungen, uns in der näheren Umgebung was zu suchen und hielten Ausschau nach einem Lokal, in dem wir uns möglicherweise verständlich machen könnten.</p>
<p>Neben vielen kleinen sehr chinesisch wirkenden Esslokalen entdeckten wir ein gemütliches Restaurant, das mit „Tibetan Food“ angeschrieben war – hmm, das klingt doch irgendwie Englisch..<br />
Frohgemut und wieder als einzige Gäste bestellten wir Momos. Aber zu unserer Enttäuschung herrschte bei den Damen darauf wieder nur Verständnislosigkeit! Nix Englisch und keine Ahnung, was wir wollten.. OK, das verlangte nach drastischeren Massnahmen: So marschierten wir mit den Ladies eben in die Küche und schauten uns um, was uns denn so als Znacht dienen könnte.:-))</p>
<p>Nach viel Gestikulieren, Deuten, Lachen und Kopfschütteln schafften wir es tatsächlich, Tomaten mit Ei und superleckere, ganz knusprig mit Chili gebratene Pilze zu bestellen. Doch das mit dem Tee ging ein wenig daneben! Wir dachten, das Kännchen oder besser gesagt, die Riesenkanne, die sie uns auf den Tisch stellten.beinhalte normalen Grüntee oder Chinese Tea oder so. Doch da es sich ja um ein tibetanisches Restaurant handelte, wurde hier üblicherweise der berühmt-berüchtigte Buttertee, ein sehr nahrhaftes Gemisch aus Tee, Yakbutter und Salz, serviert.  Den konnten wir schon bei unserem Besuch des nordindischen „Ladakh“ vor zwei Jahren nicht ausstehen und mussten ihn nun auch hier stehen lassen :-o</p>
<p>Am Morgen begrüsste uns ein strahlendblauer und für eine Höhe von fast 3500 müM typisch hell gleissender Tag. Mit Rücksicht auf die ungewohnt dünne Luft, hatten wir uns heute lediglich einen Besuch im nahegelegenen buddhistischen Kloster Songzanlin vorgenommen. Wir stellten uns also an die Strasse und winkten den Bus Nr. 3 heran, der uns gemäss unserem Reiseführer zum besagten Kloster bringen sollte. Wir zeigten dem Buschauffeur unsere aufgeschriebenen chinesischen Zeichen, worauf er nickte und wir uns ein Plätzchen in dem kleinen, sehr klapprigen Büschen suchten.</p>
<p>Irgendwann unterwegs brüllte der Fahrer irgendwas und meinte damit ganz offensichtlich uns, doch wir hatten natürlich keine Ahnung, was er wollte. Doch als er dann vor einem kleinen Ticket-Häuschen hielt, wurde uns klar, dass wir hier wohl kurz aussteigen mussten, um ein Billet für das Kloster zu lösen – war zwar ein wenig verwirrlich, weil wir immer noch in der Stadt waren und noch ca. 20 Minuten bis zu unserem Ziel fahren mussten. Kurze Zeit später sahen wir schon von weitem die majestätisch in den Himmel ragenden Dächer des leicht erhöht auf einem kleinen Hügel liegenden Klosters. Songzanlin ist das bedeutendste Kloster in Südwestchina – Zurzeit leben hier rund 600 Mönche.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116969.JPG" title="p3116969.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116969.thumbnail.JPG" alt="p3116969.JPG" /></a></p>
<p>Vor dem Eingang standen ein paar Marktstände mit den in der Himalaya-Gegend immer wieder anzutreffenden buddhistischen Souvenirs, wie etwa Halsketten und Armbänder aus Holzkugeln in allen Grössen, Räucherstäbchen oder den ganz charakteristischen Hand-Gebetsmühlen. Daneben hatte es aber auch ein paar Frauen, die mit ihren kleinen Kindern oder flauschigen mini-Schafen für ein Fotosujet parat standen. Mitleid hatten wir mit einem schön zurecht gemachten Yak, das dort auf dem heissen Platz stehen musste und von seiner Besitzerin immer wieder aufgescheucht wurde, sobald es sich hinlegen wollte – es durfte eben nicht dreckig werden, sonst wäre das Fotosujet nicht mehr so optimal..</p>
<p>Das Kloster wirkte ziemlich verlassen. Von den vielen Mönchen sahen wir nicht allzu viel, ausser am Mittag, als alle aus ihren Behausungen Richtung Essaal strömten. Nach den  edlen und reich verzierten „Wats“ in Südostasien erscheint uns das jeweils Tempelinnere der Klöster hier im Himalaya eher düster und mittelalterlich – eher so im Stil von „Der Name der Rose“. Allerdings passt das auch sehr gut in die rauhe und karge Gegend mit den hohen Schneebergen..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116986.JPG" title="p3116986.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116986.thumbnail.JPG" alt="p3116986.JPG" /></a><br />
<a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116999.JPG" title="p3116999.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116999.thumbnail.JPG" alt="p3116999.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116985.JPG" title="p3116985.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3116985.thumbnail.JPG" alt="p3116985.JPG" /></a></p>
<p>Zürück in Zhongdian, spazierten wir am späteren Nachmittag durch die kleine, malerische Altstadt. Doch momentan ist hier noch Zwischensaison. Viele Geschäfte und Restaurants sind noch geschlossen und werden für den kommenden Touristenansturm auf Vordermann gebracht. In der  „Yak-Bar“ fanden wir dann aber doch was Feines zu Essen – sogar mit Englischem Menü!<br />
Auf dem Rückweg zum Hotel kamen wir an einem grossen öffentlichen Platz vorbei, auf dem sich 200-300 Leute zu einem sogenannten „Circle-Dance“ versammelt hatten. Das sind offenbar mehr oder weniger spontante Veranstaltungen, bei denen für die Chinesen allgemein bekannte Lieder abgespielt werden, zu denen Jung und Alt in sehr gekonnter und gut eingeübter Weise in einem grossen Kreis einen eindrucksvollen Gruppentanz vollführen!</p>
<p>Wurde mal ein Titel gespielt, der nicht zum Volksrepertoire gehörte, standen alle still, bis der „DJ“ einsichtig wurde und eines der bekannten Tanzstücke wählte..   Das war für uns ein sehr interessantes Spektakel und auch ganz eine neue Erfahrung zu sehen, dass sich die Chinesen auch in der Masse sehr friedlich und harmonisch verhalten können – obwohl wir dem Treiben gerne noch lange zugeschaut hätten, mussten wir der Kälte nachgeben und uns ins warme Hotelzimmer zurückziehen.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9870.JPG" title="img_9870.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9870.thumbnail.JPG" alt="img_9870.JPG" /></a></p>
<p>Und mit diesem letzten Tag in Zhongdian ging unsere Zeit in China zu Ende. Morgen würden wir nach Lhasa in Tibet fliegen. Auch wenn die Ereignisse in Tibet unsere Zeit in China ein wenig überschatteten, können wir trotzdem eine durchaus positive Rückschau halten. Neben den einmaligen Landschaften und Sehenswürdigkeiten werden uns auch die Menschen als meist sehr herzlich, intelligent und neugierig in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Kommt man mit einzelnen Leuten in Kontakt, so ist das immer ein sehr herzliches Erlebnis.<br />
Zu gerne würden sie mit uns sprechen, genau so wie wir mit ihnen. Aber die Sprachbarriere ist schlicht und einfach zu gross und reduziert die Kommunikation auf ein Minimum – und die Angst der Chinesen, „das Gesicht zu verlieren“, machen solche Kontakte oft auch nicht einfacher. Allerdings sind Geduld, Freundlichkeit und sehr viel Lachen auch hier Verständigungsmittel, die eigentlich immer irgendwie zum Ziel führen :-))</p>
<p>Von Chinesen in der grossen Masse bekommt man jedoch einen eher ruppigen und unzimperlichen Eindruck. Ist für uns aber irgendwie auch verständlich – die Ärmsten haben ja gar nicht die Zeit, auf die übrigen 1&#8242;299&#8242;999&#8242;999 oder so Mitchinesen Rücksicht zu nehmen, dauernd auszuweichen oder jemand anderen den Vortritt zu lassen.</p>
<p>Was uns aber sicher am besten in Erinnerung bleiben wird, ist das Essen. Mmmmmh, uns läuft gleich wieder das Wasser im Munde zusammen. Wir wurden richtiggehend süchtig nach der richtigen Beigabe Chili. Praktisch wo immer wir hinkamen, wurde fein gekocht. Das letzte schlechte Esserlebnis liegt wohl zurück in Hongkong. Das hat uns viel Vergnügen gemacht, jeweils ein Menü mit z.B. einem Teller Gemüse, einem Teller Fleisch und einem Teller Tofu usw. zusammenstellen, dazu „steamed rice“, und dann mit den Stäbchen zu attackieren. Das wird uns sicher fehlen.</p>
<p>Was wir sicher nicht vermissen werden, ist der künstliche Entzug von Informationen, bzw. die einseitigen Nachrichten des einzigen englischen TV-Sender CCTV9. Leider kann sich die ganze Masse der  rund 1.3 Mia! Chinesen fast nur mit zensurierten Informationen via Zeitungen, Fernsehen, Radio etc. eine Meinung bilden – der Spielraum für individuelle Ansichten und Perspektiven ist dadurch schon sehr eingeschränkt!</p>
<p>Ebenfalls fanden wir es schade, nicht richtig mit den Leuten kommunizieren zu können - da geht vieles verloren. Und zu guter Letzt freuen wir uns wieder auf etwas ruhigere Zeiten (allerdings wohl erst nach Nepal und Indien ;-), gelten die Chinesen doch als das lauteste Volk der Welt :-o</p>
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		<title>Der Sprung des Tigers</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 10:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Tiger Leaping Gorge, 9. bis 10. März 2008
Um 8 Uhr wurden wir von &#8220;Martin&#8221;, dem Ersatzguide für den erkrankten Joey abeholt. Die Fahrt nach „Qiaotou“, dem Ausgangsort des zweitägigen Treks, dauerte rund zwei Stunden. Bei etwa dreiviertel der Strecke machten wir noch einen kurzen Halt, um uns die erste grosse Schleife des „Jangtze“, anzusehen – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiger Leaping Gorge, 9. bis 10. März 2008</p>
<p>Um 8 Uhr wurden wir von &#8220;Martin&#8221;, dem Ersatzguide für den erkrankten Joey abeholt. Die Fahrt nach „Qiaotou“, dem Ausgangsort des zweitägigen Treks, dauerte rund zwei Stunden. Bei etwa dreiviertel der Strecke machten wir noch einen kurzen Halt, um uns die erste grosse Schleife des „Jangtze“, anzusehen – offenbar ist diese erste grosse Flusskrümmung etwas sehr Wichtiges für die Chinesen, bzw. die chinesische Geschichte.</p>
<p>Mit freudiger Erwartung, aber auch mit etwas Respekt – seit unserem letzten längeren Trekking auf den &#8221;Kili&#8221; ist es nun doch schon eine Weile her – begannen wir in Qiaotou am Eingang der Schlucht mit dem Aufstieg. Das Wetter war ideal: Bewölkt, aber trocken und nicht zu warm und nicht zu kalt. Nach rund einer Stunde trafen wir bereits an unserem Mittagsstopp, einem „Naxi“-Guesthouse ein. Und einmal mehr tischte die Dame des Hauses reichlich auf – aber da wir inzwischen schon fast süchtig sind nach dem Zeugs, putzten wir das Meiste weg ;-)</p>
<p>Frisch gestärkt nahmen wir danach das steilste Stück, die „28 bends“ (28 Kehren) in Angriff. Nach ca. zwei schweisstreibenden Stunden kamen wir am höchsten Punkt des Treks auf 2600 müM an. Von da wanderten wir auf einem schönen Höhenweg mehr oder weniger parallel zum weit unter uns dahinrauschenden Jangtze. Das war sehr eindrücklich!. Der Jangtze ist schliesslich nicht irgend ein Bergbach, sondern mit 6&#8242;300 Kilometern der drittlängste Fluss der Welt und die Schlucht, die wir durchwanderten, soll eine der tiefsten der Welt sein – also lauter Superlativen!<br />
An dieser Stelle, ca. 1200 Kilometer von seinem Ursprung entfernt, macht der Fluss auf uns noch einen sehr sauberen Eindruck. Im Sommer soll seine Farbe auch hier von grün zu gelb wechseln, und dann aussehen wie der Gelbe Fluss.</p>
<p>Nach einem kurzen Teehalt im „Tea Horse Guesthouse“ kamen wir um rund fünf Uhr an unserem Tagesziel, dem „Halfway Guesthouse“, an. Um dorthin zu gelangen, brauchten wir rund fünfeinhalb Stunden reine Marschzeit – wir haben die Wanderung sehr genossen und es war nicht mal allzu streng.</p>
<p>Das Halfway-Guesthouse ist sehr schön gelegen mit grandioser Aussicht auf die gegenüber­liegenden imposanten Schneeberge und die tiefe Schlucht mit dem rauschenden Jangtze.<br />
Zufrieden mit dem heutigen Tag und der erbrachten Leistung mixten wir uns auf der Terrasse ein Panaché und schauten beim Nachtessen der Sonne zu, wie sie hinter den hohen Bergen verschwand.<br />
Allerdings wurde es ohne die wärmenden Sonnenstrahlen ziemlich schnell ziemlich kalt, so dass wir uns schon bald ins Zimmer verzogen. Dort hatte es zwar keine Heizung, dafür eine wärmende Heizdecke und R hatte sogar noch ihren superwarmen Schlafsack dabei. Also keine Probleme, die kühle Bergnacht zu überstehen – abgesehen von einem unermüdlichen Kläffers nebenan.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9539.JPG" title="img_9539.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9539.thumbnail.JPG" alt="img_9539.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9584.JPG" title="img_9584.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9584.thumbnail.JPG" alt="img_9584.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9565.JPG" title="img_9565.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9565.thumbnail.JPG" alt="img_9565.JPG" /></a></p>
<p>Am Morgen ersetzte ein Spinne, die wohl in R&#8217;s Schlafsack Wärme suchte, den Weckdienst ;-)<br />
Wir waren grad hellwach und innert kürzester Zeit für das ausgiebige Frühstück bereit, bestehend aus: Zwei riesigen Pfannkuchen, einmal mit Schokolade, einmal mit Honig und Bananen-Stückli, einem Trinkjoghurt und einer Nudelsuppe:-)</p>
<p>Beim strahlendblauem Himmel, aber empfindlich kühler Temperatur nahmen wir um halb neun den zweiten Teil der Strecke in Angriff. Von nun an ging es jedoch mehr oder weniger nur noch bergab. Zuerst sanft, gegen Ende dann etwas steiler, immer mit Blick auf die imposanten Felswände auf der gegenüberliegenden Talseite und den Jangtse in der engen Schlucht.</p>
<p>Nach bereits eineinhalb Stunden erreichten wir „Tinas Guesthouse“, das an der neuen asphaltierten Strasse liegt, die sich neben dem Jangtse entlang durch die ganze Schlucht schlängelt. Nach einer kurzen Rast stiegen wir von dort noch ganz hinunter zum sogenannten „Tiger Leaping Stone“, der auch verantwortlich ist für die Namensgebung der ganzen Schlucht. Der Sage nach soll zu früheren Zeiten ein Tiger an eben dieser engsten Stelle der Schlucht (und des ganzen Jangtse) von der einen Seite zur anderen gesprungen sein und dazu den besagten Felsen im Fluss benutzt haben.</p>
<p>Der Abstieg über 350 Höhenmeter ist sehr anstrengend und geht über enge Pfade und Leitern steil hinunter. Der berühmte Felsen wurde aber im Widerspruch zum kommunistischen System in China in sehr unternehmerischer Manier von einer einzigen Familie in Besitz genommen ;-) So muss der unten angekommene Tourist denn auch dem „Bewacher“ des wasserumspülten Steinblocks eine kleine Gebühr bezahlen, um diesen betreten zu dürfen.. Rund zwei Stunden später waren wir ziemlich erschöpft wieder zurück im Tina&#8217;s Guesthouse, wo es das verdiente Mittagessen gab – wieder reichlich, aber mit einer leicht gewöhnungsbedürftigen Yak-Note..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9640.JPG" title="img_9640.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9640.thumbnail.JPG" alt="img_9640.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9647.JPG" title="img_9647.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9647.thumbnail.JPG" alt="img_9647.JPG" /></a></p>
<p>Auf dem Weg nach Zhongdian machten wir einen Stop in „Baishutiai“ um uns dort die ganz speziellen Kalkterassen anzusehen. Umgeben von grünen Hügeln, Wäldern, Feldern und im Hintergrund die hohen Schneeberge, schmiegen sich die fast weissen Terrassen, gefüllt mit ganz hellblauem Wasser  über mehrere Ebenen an einen Hang.. Ein wirklich ganz besonderer Anblick, ähnlich den <a href="http://www.traveldiary.ch/travelimages/thumbnails.php?album=3" target="_blank">Kalkterassen in Pamukkale in der Türkei</a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9746.JPG" title="img_9746.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9746.thumbnail.JPG" alt="img_9746.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9719.JPG" title="img_9719.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9719.thumbnail.JPG" alt="img_9719.JPG" /></a></p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9721.JPG" title="img_9721.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9721.thumbnail.JPG" alt="img_9721.JPG" /></a></p>
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		<title>Zermatt auf chinesisch</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 08:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Lijang, 6. bis 9. März 2008
Bereits war unser letzter Tag in der „Guizhouregion“ und somit unsere Begegnungen mit den verschiedenen Volksgruppen angebrochen. Zum Abschluss besuchten wir noch einmal zwei Dörfer in der Umgebung von Kaili. Zuerst ein Miao-Dorf, in dem es für uns inzwischen aber nicht mehr allzu viel Neues zu entdecken gab. Von dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lijang, 6. bis 9. März 2008</p>
<p>Bereits war unser letzter Tag in der „Guizhouregion“ und somit unsere Begegnungen mit den verschiedenen Volksgruppen angebrochen. Zum Abschluss besuchten wir noch einmal zwei Dörfer in der Umgebung von Kaili. Zuerst ein Miao-Dorf, in dem es für uns inzwischen aber nicht mehr allzu viel Neues zu entdecken gab. Von dort aus holperten wir mit unserem Büsli zu einer noch weiter abgelegeneren Miao-Siedlung, die als Einzige die offizielle Lizenz hat, um handgefertigtes Papier herzustellen. In dem kleinen Dorf dreht sich drum auch alles um die Papierherstellung und jede Familie ist daran beteiligt. Mittagessen gab&#8217;s beim Dorfoberhaupt – sehr fein und rundherum hatte es stapelweise kleine Notizblöcke, Briefpapier, Kalender etc. aus eben diesem speziellen Papier.</p>
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<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9340.JPG" title="img_9340.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9340.thumbnail.JPG" alt="img_9340.JPG" /></a></p>
<p>Von dort aus fuhren wir direkt in ca. 2 Stunden zum Flughafen in Guyang und flogen weiter mit China Air nach Lijang mit einem dreistündigen Zwischenhalt in Kunming.</p>
<p>Um ca. 23 Uhr landeten wir in Lijang in der Yunnan-Region. Die Stadt liegt mit rund 2600 MüM wieder einiges höher. Dementsprechend war es einiges kühler. &#8221;Joey&#8221;, ein Angehöriger der  &#8221;Naxi&#8221;-Volksgruppe und unser Guide für Lijang und das anschliessende Trekking holte uns am Flughafen ab und brachte uns zum &#8221;Swiss Snow Inn&#8221; mitten in der Altstadt, von wo wir den Ort während den nächsten zwei Tagen auf eigene Faust erkunden konnten. Das Swiss Snow Inn ist ein gemütliches Guesthouse ganz aus Holz im traditionellen Naxistil. Warum genau es so heisst, wissen wir allerdings nicht - Schweizer haben wir jedenfalls keine angetroffen. Aber vielleicht kommt es daher, weil Lijang grosse Änlichkeit mit Zermatt hat: Eine schöne verkehrsfreie Altstadt mit alten Holzhäusern und seeehr vielen Touris, vorallem chinesische - ..und im Hintergrund hohe Schneeberge..</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3076899.JPG" title="p3076899.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3076899.thumbnail.JPG" alt="p3076899.JPG" /></a></p>
<p>Am nächsten Morgen hatte die Reiseagentur aus Peking unerfreuliche Nachrichten für uns: Der geplante Flug von Zhongdian nach Lhasa war gestrichen worden und wir mussten einen um zwei Tage früheren Flug nehmen. War allerdings nicht so tragisch, Hauptsache, wir konnten Lijang besichtigen und das anschliessende zweitägige Trekking machen.<br />
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Das Wetter in Lijang zeigte sich von der besten Seite. Kalt, aber mit strahlendblauem Himmel, sogar ohne den sonst üblichen Dunst (oder Smog?). Da zufällig gerade &#8221;Tag der Frau&#8221; war,. fand auf dem Hauptplatz eine Art Wettbewerb statt, bei dem verschiedene (Frauen-)Tanzgruppen auftraten und  anschliessend von einer Jury bewertet wurden. Abgesehen von den Tanzaufführungen waren für uns auch die zahlreichen chinesischen Touristen und anderen lokalen Besucher in ihren Trachten sehr interessant.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3076946.JPG" title="p3076946.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/p3076946.thumbnail.JPG" alt="p3076946.JPG" /></a></p>
<p>Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Spaziergang durch den sehr idyllischen &#8221;Black Dragon Pond&#8221;-Park und mit der Besteigung des &#8221;Elephant Hills&#8221;. Von dem ziemlich hohen Hügel hatte man eine ausgezeichnete Aussicht auf Lijang und die nahen Schneeberge. Der Aufstieg war allerdings sehr steil – aber ein gutes Akklimatisations-Training für&#8217;s Trekking. Danach hatten wir uns ein gutes Essen verdient. Wir fanden ein tibetanisches Restaurant, in dem wir wieder einmal unsere geliebten Momos assen.</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9417.JPG" title="img_9417.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9417.thumbnail.JPG" alt="img_9417.JPG" /></a></p>
<p>Auch am nächsten Tag war die Stadt voll mit trachtenbekleideten Frauen und man konnte auf vielen Plätzen den Tanzaufführungen zusehen. Aber auch wenn kein besonderer Tag ist,  sind in Lijang offenbar solche Gruppen in ihren traditionellen Kleidern anzutreffen – diese werden von der Stadt als eine Art Touristenattraktion bezahlt. Deshalb kommt uns Lijang ein wenig wie eine  Mischung aus Disneyworld und Ballenberg vor. Aber das Städtchen, v.a. die Altstadt ist schon sehr sehenswert (UNESCO Weltkulturerbe).</p>
<p><a href="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9466.JPG" title="img_9466.JPG"><img src="http://traveldiary.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/03/img_9466.thumbnail.JPG" alt="img_9466.JPG" /></a></p>
<p>Der neue Teil von Lijang, wo wir uns noch ein paar Dinge für&#8217;s Trekking besorgten, ist allerdings eher unspektakulär.</p>
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